
Bei Blumer Lehmann im Schweizer Gossau arbeitet man nach dem Prinzip des gesamten Wertschöpfungskreislaufs. Seit 1875 bestimmt die Faszination Holz das Denken und Handeln dieses Unternehmens. So entsteht aus jährlich rund 170.000 Kubikmetern Rundholz das umfangreiche Sortiment an Holzprodukten und überzeugt selbst Kunden aus Übersee. Für den besonderen Auftrag eines US-amerikanischen Weltkonzerns suchte Blumer Lehmann eine Breitbandschleifmaschine, bei der auch Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielen sollte.
Ein Problem und ein Anruf
Meist ist es so: Der Maschinenbauer bietet ein Produktportfolio an, präsentiert es durch verschiedene Vertriebskanäle einem Zielpublikum und der Kunde sucht sich das Passende aus. Blumer Lehmann ging allerdings etwas anders vor – und ging mit dem Problem gleich auf Kündig in Wetzikon zu. „Wir waren etwas verblüfft, als das Telefon klingelte und man höflich fragte, ob man denn vorbeikommen könnte, um sich umzuschauen“, erinnert sich Vertriebsleiter von Kündig Stefan A. Schöttli. Im Showroom sei das jederzeit möglich. „Jedoch bringe meist ich die Kunden mit“, scherzt er.
Für die Praxis gebaut
Beim zweiten Besuch hatten die Vertreter von Blumer Lehmann ein Musterstück dabei. Die Anforderungen waren klar: robuste Ausführung für Massivholz, hohe Abtragsleistung, und das Ganze so aufgebaut, dass sich auch junge Fachkräfte rasch einarbeiten können. Nach mehreren Gesprächen und dem Musterschliff fiel die Wahl auf eine Technic-3 1350 RREd-L – ein Modell mit zwei Kalibrierwalzen, einem Segmentschleifschuh und der patentierten Diagonalschlifftechnologie Brilliant.
Schliff und Reinigung
Gerade das Diagonalschleifen überzeugte die Verantwortlichen, weil es auch anspruchsvolle Oberflächen gleichmäßig und mit wenig Faserriss bearbeitet. Der Vorteil: Die Schleifrichtung wechselt nicht abrupt zur Faserrichtung, was ein homogeneres Schleifbild ergibt. „Die Qualität, die wir damit erzielen, war für uns ausschlaggebend“, sagt Michael Keller, Projektverantwortlicher bei Blumer Lehmann. Auch die Kompaktheit der Anlage und das Eco Cleaning System überzeugten mit Energieeffizienz und Betriebskosten. Denn das ECS reinigt die Schleifbänder zuverlässig ohne teure Druckluft – ein Plus in Sachen Nachhaltigkeit, das sich langfristig auszahlt.


















