Korea leistet Pionierarbeit

Anfangs habe es noch keine überzeugenden Verbindungslösungen im Markt für Energiespeichersysteme gegeben, so Kim. Das sei für Lapp die Chance gewesen, ein neues Leitungskonzept zu entwerfen. Einige Voraussetzungen waren gegeben, etwa dass Leitungen besonders feuerfest sein müssen und keine Brandausbreitung begünstigen sollten, da von Batterien eine Brandgefahr ausgeht. Die Lapp-Mitarbeiter in Korea entwickelten daraus die erste Sonderleitung für Energiespeichersysteme: die Ölflex DC ESS SC U, zur Verbindung des Power-Management-Systems mit der Batterie. Sie ist besonders feuerbeständig und zudem hochflexibel, sodass sie an die Gegebenheiten jedes Containers angepasst und einfach verbaut werden kann. Die Leitung ist heute weltweit im Einsatz.

Fertige Kabelkonfektionen

Darüber hinaus wirft Lapp seine Logistik-Kompetenz in die Waagschale. Die Kunden erwarten nämlich neben einer möglichst kostengünstigen Lösung auch eine schnelle Lieferung. Um den Aufwand für Kunden über den gesamten Prozess hinweg zu reduzieren, favorisiert das Unternehmen vorkonfektionierte Verbindungslösungen aus Lapp Harnessing Solutions. Die Anwender bekommen damit fertige Kabelkonfektionen, die sie nur noch an den vorgesehenen Stellen der Container anschließen müssen.

Mehr Leitungen für Energiespeicher

In einem Energiespeichersystem kommen aber auch noch weitere Leitungen zum Einsatz. Neben der Ölflex DC ESS SC U werden für die Stromversorgung der Kontrollsysteme auch Ölflex Classic 110, Ölflex 191 und Ölflex Tray 6111 genutzt. Als Datenleitungen werden Unitronic LiYCY (TP), Unitronic Bus CAN und Bus LD verwendet. Als Ethernet-Leitung eignet sich beispielsweise die Etherline Cat.6A.

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