Eine weitere neue KI-Funktion ist die automatische Übersetzung von Texten – bis hin zur vollständigen Projektdokumentation. Der Anwender gibt die gewünschte Zielsprache an, woraufhin die Software die Inhalte automatisch übersetzt und dabei gängige Fachterminologie berücksichtigt. Was früher mit externen Übersetzungsbüros verbunden war und Stunden oder Tage in Anspruch nahm, lässt sich nun in wenigen Minuten erledigen.

Neuerungen in der

Building Automation

Passend zur Light + Building wurden auch Funktionen im Bereich Building Automation erweitert. Anwender können nun weitere gültige Normen inklusive der zugehörigen Funktionslisten individuell aufnehmen, abbilden und projektbezogen nutzen. Damit lässt sich die Software flexibel an unterschiedliche regulatorische Anforderungen und Einsatzszenarien anpassen und bleibt offen für verschiedene Anwendungsbereiche innerhalb der Gebäudeautomation.

Fazit: KI als strukturierender Faktor

Der KI-gestützte Schaltschrankbau steht nicht für den Ersatz des Elektrokonstrukteurs, sondern für eine neue Arbeitsteilung. Die Software übernimmt strukturierte, datenintensive Aufgaben und sorgt für Konsistenz über alle Prozessschritte hinweg. Der Konstrukteur behält die Verantwortung für Auslegung, Bewertung und Qualität. Entscheidend ist dabei die durchgängige Datenbasis. Sie verbindet die verschiedenen Disziplinen der Elektrokonstruktion und schafft die Voraussetzung dafür, dass KI ihre Stärken ausspielen kann. Damit wird der Schaltschrankbau nicht nur effizienter, sondern auch robuster gegenüber Fachkräftemangel und steigender Komplexität.

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