Hilfe auch für
Nicht-Programmierer
Ein wesentlicher Punkt der Lösung ist die Zielgruppe. Nicht jeder, der eine Maschine am Laufen halten muss, ist SPS-Programmierer. Oft stehen Betriebselektriker oder Servicetechniker vor der Aufgabe, Störungen einzugrenzen, ohne tiefes Knowhow in AWL, KOP oder STEP7-Strukturen zu besitzen. Hier setzt der dialogbasierte Ansatz an. Die KI kann technische Zusammenhänge vereinfacht erklären, Prüfschritte empfehlen oder Hinweise geben, wo gemessen werden sollte. Im Gespräch zeigte Hulsch, wie der Copilot komplexe Verriegelungslogiken in eine alltagstaugliche Beschreibung übersetzt. „Du brauchst nicht unbedingt einen SPS-Spezialisten“, sagt er. „Auch ein Betriebselektriker kann damit arbeiten, wenn er weiß, wie er sich an die Steuerung anschließt und das Projekt öffnet.“ Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist das ein spannender Aspekt: Erfahrungswissen wird nicht vollständig ersetzt, aber besser verfügbar gemacht.
Alle gewünschten Sprachen im weltweiten Service
Hinzu kommt ein weiterer Nutzen: die Sprachunterstützung. Der Copilot kann laut Hersteller in der Sprache des Nutzers oder der eingestellten Oberfläche antworten. Hulsch demonstrierte Abfragen auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Arabisch. Das kann insbesondere für international eingesetzte Maschinen relevant sein. Wird eine Anlage aus Deutschland z.B. in Mexiko, Spanien oder dem Nahen Osten betrieben, können lokale Techniker Diagnosen und Handlungsempfehlungen in ihrer Sprache erhalten. „Normalerweise müsste sich jemand in Deutschland in den Flieger setzen“, so Hulsch. „Das braucht man dann nicht unbedingt.“
Wissen speichern,
Folgefragen stellen


















