Problem 4: Integration von Systemen und Daten

Lösung: Low-Code-Plattformen bieten Konnektoren für die Integration von bestehenden Systemen wie ERP oder CRM und Dienste von Drittanbietern. Die Anbindung bisher oft inkompatibler Systeme erfolgt damit ohne aufwendige Programmierung und ermöglicht eine nahtlose Datensynchronisierung in Echtzeit, etwa über standardisierte REST-APIs. Daten aus unterschiedlichen Quellen werden zusammenführt und über Dashboards und Datenanalyse via Reporting-Tools visualisiert. Low-Code-Plattformen erleichtern auch die zentrale Modellierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen, die Daten aus mehreren Systemen nutzen. Integrationsprozesse können auch mittels KI optimiert werden, z.B. durch automatische Schnittstellen-Erkennung oder Datenbereinigung, wenn redundante Daten erkannt werden.

Problem 5: Organisatorische Veränderungen

Lösung: Der kollaborative Ansatz von Low-Code und die gemeinsame Entwicklungsumgebung hat besonders bei organisatorischen Veränderungen einen Effekt. Er ermöglicht eine bessere Abstimmung und schnellere Umsetzung neuer Initiativen. Gerade wenn die Veränderungen im Unternehmen mit begrenzten Budgets oder reduzierter Personalausstattung einhergehen. Low-Code unterstützt zudem das Prinzip des ‚Composable Enterprise‘ mittels vorgefertigter, modularer Komponenten, wie UI-Elementen, Workflows, Datenkonnektoren und Geschäftslogikmodulen. Diese Komponenten können beliebig zusammengestellt, angepasst und in mehreren Applikationen wiederverwendet werden. Außerdem gibt es Vorlagen und Starter-Apps für gängige Anwendungsfälle.

www.mendix.com

Seiten: 1 2