
Datennetze sind heute überall gefragt – in Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Staub, Öl oder vibrationsintensiven Umgebungen. Ob Fabrikhalle, Windpark, Schiff oder Krankenhaus: Die Digitalisierung macht vor keiner Branche halt. Als weltweit tätiger Anbieter mit Sitz in Wetzikon adressiert R&M diese Anforderungen mit integrierten Infrastrukturkonzepten für Daten- und Kommunikationsnetze in industriellen und rauen Umgebungen. Der Geschäftsbereich Industrial deckt dabei die komplette Signalkette ab – vom Outdoor-Steckverbinder über lokale Netzwerke und WiFi bis hin zu Rechenzentrum und Internetanbindung. Die Lösungen basieren auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Industrie- und Outdoor-Verkabelung sowie auf modernen Kupfer- und Glasfasertechnologien. Neben klassischen Industrieapplikationen zählen auch Energieanlagen, Transportinfrastrukturen, Häfen, Landwirtschaft oder sicherheitskritische Bereiche zu den Einsatzfeldern.
Die hypervernetzte Fabrik
Industrie 4.0 ist etabliert: Produktion und IT wachsen auf Basis von Ethernet/IP-Kommunikation zusammen. Laut einer HMS-Studie von 2024 basieren 71% der neu installierten Netzwerkknoten in Fabriken auf Industrial-Ethernet-Systemen. Doch die nächste Entwicklungsstufe steht bereits an. KI-gestützte Anwendungen, selbstlernende Maschinen, autonome Robotik, digitale Zwillinge oder Augmented-Reality-Szenarien treiben das Datenaufkommen massiv nach oben. Produktionsumgebungen benötigen heute nicht nur Bandbreite, sondern auch erhebliche Rechenleistung direkt vor Ort. Die Folge: Edge- und Micro-Rechenzentren, KI-Cluster und 5G-Infrastrukturen ergänzen die klassische Automatisierungsarchitektur. 5G wiederum setzt eine leistungsfähige, durchgängige Glasfaser- und Kupferverkabelung bis zu den Antennen voraus. Das Infrastrukturdesign wird damit zur strategischen Aufgabe – technisch wie wirtschaftlich. Unternehmen erwarten von der neuen Digitalisierungswelle messbare Effizienzgewinne, höhere Produktivität und flexible Prozesse.
Integration als
Planungsprinzip
Nach Einschätzung von R&M bleibt Ethernet/IP das wirtschaftliche Grundgerüst industrieller Datennetze. Die strukturierte, anwendungsneutrale Architektur erlaubt Skalierung, Segmentierung, Redundanzkonzepte und schnelle Re-Konfigurationen. Gerade diese Flexibilität erfordert jedoch eine ganzheitliche Planung – von der Feldebene über das Produktions-LAN bis in Richtung Rechenzentrum und Cloud. Die Zahl vernetzter Geräte steigt kontinuierlich, ebenso das Datenvolumen. Multi-Gigabit-Performance wird zur Grundvoraussetzung.
Für Kupferverkabelungen empfiehlt sich mindestens Kategorie 6A, die bis zu 10Gbit/s auf 100m unterstützt. Für kurze Distanzen mit sehr hohen Bandbreitenanforderungen kommt Kategorie 8.1 mit bis zu 40Gbit/s in Betracht. Backbone-Strukturen zwischen Leitstand, Rechenzentrum, Office und Internet sollten konsequent glasfaserbasiert ausgelegt werden. In industriellen Echtzeitumgebungen gewinnen zudem Latenz und Dämpfung an Bedeutung. Qualität von Kabeln und Steckverbindern beeinflusst maßgeblich Signalstabilität und Übertragungssicherheit – insbesondere unter rauen Umgebungsbedingungen.
Technologiebausteine
für anspruchsvolle


















