
Mit Warenlieferungen im Wert von 20,7Mrd.€ verzeichnete die deutsche Elektro- und Digitalindustrie auch im Mai ein Exportplus. „Allerdings lag der Zuwachs mit 4,0% gegenüber Vorjahr nur halb so hoch wie im Durchschnitt der vorangegangenen vier Monate des laufenden Jahres“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. In den gesamten ersten fünf Monaten summierten sich die aggregierten Branchenexporte ins Ausland damit auf 113,0Mrd.€ – ein Plus von 7,5% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Einfuhren elektrotechnischer und elektronischer Güter nach Deutschland stiegen im Mai um 3,8% gegenüber Vorjahr auf 21,8Mrd.€. Von Januar bis Mai erzielten die Elektroimporte einen Wert von 117,5Mrd.€ (+5,2%). „Indem die Exporte im bisherigen Jahresverlauf ein ganzes Stück stärker gewachsen sind als die Importe, hat sich das sektorale Handelsdefizit gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum wieder von gut 6 auf 4,5Mrd.€ verkürzt“, so Gontermann. Die Branchenlieferungen in den EU-Binnenmarkt wuchsen im Mai zweistellig und damit weiter überproportional: Sie erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 11,7% auf 11,2Mrd.€. Im Gesamtzeitraum von Januar bis Mai summierten sich die deutschen Elektroexporte in die EU auf 62,8Mrd.€, womit sie ihren Vorjahreswert um 15,4% übertrafen. Von Januar bis Mai lieferte die deutsche Elektro- und Digitalindustrie in Drittländer außerhalb der EU insgesamt nur etwas weniger als im Vorjahreszeitraum (-0,4% auf 50,2Mrd.€).


















