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Apr 6, 2020 | Allgemein

Hindernisse für Internet of Things
Bedenken bei Datenschutz und IT-Sicherheit
Das Internet of Things (IoT) gewinnt in deutschen Unternehmen weiterhin an Bedeutung.
Bild: TÜV Süd AG

Das Internet of Things (IoT) gewinnt in deutschen Unternehmen weiterhin an Bedeutung. Dafür sprechen eine steigende Projektzahl, höhere Erfolgsquoten sowie schnellerer Mehrwert. Das größte Hindernis für breiter angelegte IoT-Aktivitäten in Unternehmen ist nicht das knappe Budget, sondern Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Sicherheit. Am meisten fürchten Unternehmen Hackerangriffe und Industriespionage. Das zeigt eine aktuelle Studie von IDG Research Services mit TÜV Süd und weiteren Partnern, für die 444 Entscheider aus der Region DACH befragt wurden. Vor allem kleinere Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern haben Vorbehalte bei IoT-Projekten. Ihnen fehlen oft Ressourcen und Knowhow, wenn es um Datenschutz und IT-Sicherheit geht. Ein Drittel der Unternehmen nennt Sicherheitsbedenken als größtes Hindernis. Sie fürchten vor allem Hacker-Angriffe/DDoS-Angriffe, Industriespionage oder juristische Probleme. Ein knappes Budget (30%), Fachkräftemangel (27%) und fehlende Anwendungsfelder (21%) sind weitere Gründe. Ein Fünftel der Firmen würde aufgrund schlechter Erfahrungen und eines fehlenden Return on Investments bei bestehenden IoT-Anwendungen auf eine breite IoT-Initiative verzichten. Auch mangelnde Akzeptanz bei Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Dienstleistern spielen eine Rolle. Automatisierte Sicherheitslösungen können hier eine gute Unterstützung darstellen. Als ersten Schritt wird Unternehmen empfohlen, ihre Schwachstellen kontinuierlich zu analysieren. TÜV Süd Sec-IT bietet im Rahmen seiner Cyber Security Assessments mit ‚Attack Surface Detection‘ einen automatischen Sicherheitsscan an, der Kunden derzeit in der Betaphase zur Verfügung steht.

Charts der Woche

Anlagentransparenz mit IO-Link

Die Steigerung der Anlagenverfügbarkeit bei einer gleichbleibend hohen Qualität der produzierten Produkte ist eine wesentliche Anforderung im Maschinen- und Anlagenbau. Dafür sind Transparenz im Produktionsprozess und die hervorragende Konstruktion der Maschinen essenziell. Die kontinuierliche Messwerterfassung überwacht den Fertigungsprozess genau. Das ermöglicht eine schnelle Reaktion auf Veränderungen, was zu stabilen Fertigungsabläufen und guten Resultaten führt. Sensoren erfassen eine Vielzahl von Messwerten in der Anlage. Für deren Weiterleitung zu den übergeordneten Steuerungssystemen ist IO-Link sehr gut geeignet.

Produkthighlights des Monats

Smarter Weg zur Industrie 4.0

Das NodeJSPS-Framework ermöglicht es, erfahrenen Entwicklern schnell komplexe Steuerungen abzubilden und dabei moderne Softwareentwicklungskonzepte und -werkzeuge sowie die Basis agiler Entwicklungsmethoden zu erlernen. Das Framework kann kostenfrei in Anlagen und Maschinen eingesetzt werden. NodeJSPS bietet damit einen nahtlosen Einstieg in die Welt der smarten Fabrik und stellt erhöhte Code-Qualität in Aussicht.

Weniger Stillstand, bessere Daten, mehr Transparenz

Bei Digitalisierungsprojekten wird die Instandhaltung von Maschinen und Anlagen oft noch vernachlässigt oder zurückgestellt. Im Fokus stehen die Kernprozesse – also die Produktion selbst. Dabei verursachen Stillstände hohe Kosten, egal ob geplant oder ungeplant. Deswegen gilt es, Arbeitsunterbrechungen so kurz wie möglich zu halten. Dabei hilft eine passende Instandhaltungsstrategie mit korrektiven und präventiven Maßnahmen. Eine Software für die mobile Instandhaltung unterstützt Instandhalter vor Ort mit Informationen, erleichtert die Dokumentation und kann zur Datenqualität beitragen. Instandhaltungsplaner erhalten mit einem Tool zur Einsatzplanung mehr Transparenz in Echtzeit über die Aufträge und die Auslastung der Mitarbeiter.

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