Die Software-definierte Industrie der SmartFactory-KL

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Bei den Guided Tours 'Software Defined Industry Live' erhalten Messebesucher Einblicke in konkrete Anwendungen softwarebasierter Automatisierung.
Bei den Guided Tours 'Software Defined Industry Live' erhalten Messebesucher Einblicke in konkrete Anwendungen softwarebasierter Automatisierung. – Bild: Technologie-Initiative SmartFactory KL e. V.

Was passiert, wenn Software nicht mehr nur einzelne Maschinen steuert, sondern zum verbindenden Element einer gesamten Produktionsumgebung wird? Auf der SPS 2026 in Nürnberg zeigt die SmartFactory-KL, wie eine solche ‚Software Defined Industry‘ in der Praxis aussehen kann. In Halle 6, Stand 130 finden Messebesucher dazu eine Ausstellungsfläche, auf der Mitglieder und Partner des Industrieprojektes ihre Produkte präsentieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Produktionssysteme durch Software, offene Architekturen und künstliche Intelligenz flexibler, interoperabler und anpassungsfähiger gestalten lassen. Die SmartFactory-KL verbindet dabei unterschiedliche Technologien und Use Cases, von der OT-Integration über skillbasierte Produktionsmodule und digitale Zwillinge bis hin zu KI-Agenten. Industrielle Produktionssysteme sind traditionell stark durch ihre Hardware geprägt. Maschinen, Steuerungen und Anlagen bestimmten lange, welche Prozesse möglich sind. Mit dem zunehmenden Einfluss von Software verändert sich dieses Prinzip: Funktionen lassen sich stärker abstrahieren, modularisieren und über offene Schnittstellen miteinander verbinden. Produktivitätssteigerungen sind durch Hardwareoptimierungen allein nur noch schwer zu erreichen. Genau hier setzt das Konzept der Software Defined Industry an.