Die Pure.IO-Module ergänzen die bekannten und etablierten Produktlinien MVK Pro und Impact67 Pro, die für hohe Performance in rauer Umgebung stehen und auch weiterhin im Portfolio bleiben. Mit Pure.IO bietet Murrelektronik nun die passende Ergänzung für alle Anwender, die keine Heavy-duty-Anforderungen haben und sich auf kosteneffiziente und schlanke Verdrahtung konzentrieren wollen. Ihnen wird jetzt der Wechsel erleichtert, weil sie Kosten sparen und dennoch von der vollen Transparenz und Flexibilität von IO-Link profitieren. Maschinenbauer können nun wählen, ob sie die bereits etablierten Produktlinien prädestiniert für hohe Performance in rauer Umgebung, wie in der Automobilproduktion oder Sondermaschinenbau, einsetzen möchten, oder eine Einstiegslösung für Standardanlagen, beispielsweise in der Intralogistik, suchen.

Durchgängige Automatisierung bis zum Endgerät

Mit den neuen Modulen erweitert Murrelektronik das Automatisierungs-Portfolio zu den Endgeräten hin und verschiebt die Grenzen von IO-Link. Auf den darüberliegenden Ebenen gibt es ebenfalls Neuheiten. Bei Vario-X, dem System für die dezentrale, schaltschranklose Automatisierung, lassen sich die Komponenten (Steuerung, Stromversorgung, I/O-Module) in Schutzart IP65 am Einsatzort an der Maschine installieren und komfortabel zentral programmieren. An die dezentralen Steuerungen können weitere Feldmodule angeschlossen werden, z.B. Switches und IO-Link-Mastermodule. So wird die dezentrale Automatisierung von der obersten bis zur Feldebene durchgängig realisiert – mit klaren Vorteilen u.a. im Hinblick auf Transparenz, Flexibilität und Ressourceneffizienz. Darüber hinaus lässt sich ein solches Automationssystem viel schneller installieren aufgrund vorkonfektionierter Steckverbindungen.

Überzeugende Argumente

Insbesondere mit der Pure.IO-Produktfamilie legt Murrelektronik aus Sicht der Konstrukteure und Maschinenbauer die Einstiegshürde für die Nutzung von IO-Link niedriger. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass manche Anlagenbauer zögern, eine zusätzliche Technologie einzusetzen und deshalb lieber bei der aufwändigeren und fehleranfälligeren, konventionellen Punkt-zu-Punkt Verdrahtung über Klemmkästen bleiben. Allerdings ist der Aufwand für den Umstieg gering: Jedem Feldbusmodul wird zur Identifikation eine IP-Adresse zugewiesen und lässt sich so per Plug&Play anschließen. Schon bei der Inbetriebnahme kann der Maschinenbauer die Vorteile der zusätzlichen Intelligenz nutzen, indem er volle Transparenz über die ganze Topologie erhält und die Parametrierung aller Geräte zentral verwalten kann – ganz abgesehen von der deutlich schnelleren und fehlerunanfälligen Verdrahtung. Zudem kann er dem Kunden – dem Anwender der Maschine – Zusatznutzen bieten, z.B. schnellere Erkennung von Unregelmäßigkeiten, einfachere Anpassung an neue Parameter und Produkte sowie verkürzte Stillstandszeiten bei der Fehlerbehebung.

Um alle Vorteile auszuschöpfen und die beste Installationslösung zu finden, unterstützen die IO-Link-Experten im Application Sales & Consulting von Murrelektronik die Kunden kostenfrei, sodass Maschinenbauer sowie Anlagenbetreiber individuelle Lösungen mit hohem Nutzen erhalten.

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