Modbus-Gateway für M-Bus-Zähler

Bild: STV Electronic GmbH & Co. KG

STV Electronic hat sein Gateway MGW32 mit integriertem Webserver verfügbar gemacht. Systemintegratoren können die Zuordnung der M-Bus-Slaves zu den Modbus-Datenpunkten nun über die integrierte, optional passwortgeschützte Website des Gateways konfigurieren und auch überwachen. So ist keine Spezialsoftware mehr zur Inbetriebnahme erforderlich. Das Gateway ist per Standardbrowser über eine Ethernet-Schnittstelle ansprechbar, die seine IP-Adresse automatisch über DHCP-Server beziehen kann. An physikalischen Schnittstellen bietet das Modbus zu M-Bus-Gateway neben M-Bus und RJ45-Ethernet optional auch ein serielles RS485-Interface. Unterstützt werden die Protokolle Modbus TCP, Modbus RTU und Modbus ASCII. Da das Client-Server-Protokoll von Modbus TCP störungsfrei über jedes Ethernet-Netz übertragen werden kann und protokollseitig auch digitale X.509v3-Security-Zertifikate unterstützt werden, eignen sich die Gateways zum – optional End-to-End-sicheren – Lastmanagement in Installationen mit verteilten Energie-Zählern.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com
Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com
Konkrete Vorteile durch TSN für die Industrie

Konkrete Vorteile durch TSN für die Industrie

Das Potenzial von transformativen Digitaltechnologien gemäß Industrie 4.0 ist in der Industrie unumstritten. Allerdings ist das damit verbundene große Datenaufkommen ein zweischneidiges Schwert: Einerseits bergen diese Datenmengen ein Potenzial, das in Form wertvoller Informationen zur Prozessoptimierung verwendet werden kann. Andererseits drohen diese Datenmengen, sofern sie nicht gut gehandhabt werden, zu einer Datenflut anzuwachsen, die Unternehmen überfordert und somit mehr Probleme schafft, als sie löst.