Das neueste Update ermöglicht neben der Statusdiagnose auch die Ermittlung des Sicherheitsabstands für die wiederkehrende Prüfung der BWS. Dieser Abstand gewährleistet, dass die gefahrbringende Bewegung zum Stopp gekommen ist, bevor ein sich nähernder Bediener den Gefahrenbereich erreichen kann. Die App berücksichtigt die Parameter (Nachlaufzeit) der Applikation und Installation des Sensorpaars und ermittelt auf Basis der Norm EN ISO13855 den Sicherheitsabstand. Die Funkverbindung zwischen der Schutzeinrichtung und dem Tablet oder Smartphone des Servicepersonals hat eine Reichweite von mehreren Metern, so dass sich bei einem komfortablen Abstand zur BWS die Statusdaten sichten und übertragen lassen.

Gefragt: Zusätzliche Konnektivität

Außerdem lassen sich die Sicherheitslichtvorhänge und mehrstrahlige Sicherheitslichtschranken von Schmersal mit Optionen ausrüsten, die ein höheres Maß an Konnektivität bieten. Diese Möglichkeit nutzen immer mehr Anwender. Die optoelektronischen Schutzeinrichtungen kommunizieren dann z.B. über das sicherheitsgerichtete Busprotokoll AS-Interface Safety at Work (AS-I SaW) mit der zugehörigen Auswerteinheit oder Sicherheitssteuerung. Oder der Maschinenbauer bzw. Anwender schließt sie an die nächstgelegene Safety Fieldbox an. Das spart nicht nur Installationsaufwand und -kosten, sondern erhöht auch die Transparenz und vereinfacht die vorausschauende Wartung. Darüber hinaus kann das permanente Monitoring dazu genutzt werden, im Sinne von Predictive Maintenance Unregelmäßigkeiten zu erkennen und frühzeitig, vor einem ungeplanten Anlagenstillstand, Servicemaßnahmen einzuleiten.

Bereichsabsicherung mit Sicherheitslaserscannern

Während Sicherheitslichtvorhänge und -lichtgitter mithilfe von Punkt-zu-Punkt-Verbindung absichern, übernehmen Sicherheitslaserscanner die Überwachung eines gefährlichen Bereiches, indem sie eine Ebene abscannen und die reflektierten Strahlen auswerten z.B. an Roboter-Arbeitsplätzen. In Kombination mit der SLC- und SLG-Baureihe werden sie als Hintertretschutz eingesetzt.

Die UAL-Baureihe von Schmersal ist hier auch deshalb universell verwendbar, weil sie bei sehr kompakten Abmessungen eine sehr große Schutzfeldreichweite (5,2m) abdeckt – und weil sie nach dem Grundsatz ‚Ein Gerät für alle Anwendungen‘ zahlreiche Funktionen bietet.

Der Anwender kann ein Schutzfeld und ein (größeres) Warnfeld konfigurieren. Das schafft die Möglichkeit, dem Personal zunächst ein (optisches oder akustisches) Signal zu übermitteln oder die gefahrbringende Bewegung zu verlangsamen, bevor die Anlage stoppt. So reduziert man die Anzahl der sicherheitsgerichteten Unterbrechungen. Außerdem kann der Anwender Projektkonfigurationen nicht nur abspeichern, sondern auch auf andere Scanner übertragen.

Für mobile Anwendungen z.B an FTS ist die UAL-Baureihe gut geeignet, weil sie die Anschlussmöglichkeit eines Encoders bietet. Über ihn erhält der Scanner die aktuelle Geschwindigkeit des FTS und passt das Schutzfeld entsprechend an.

Ebenso besteht die Möglichkeit des dezentralen Anschlusses an eine Safety Fieldbox. Dann können nicht alle Zusatzfunktionen realisiert werden, aber die Integration des Scanners ist auch über verschiedene sichere Feldbusse möglich.

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