PICMG veröffentlicht Plattformmanagement-Schnittstellen-Spezifikation für COM-HPC

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Draft Version 0.00Bild: PICMG Europe

PICMG, Konsortium für die Entwicklung offener Embedded-Computing-Spezifikationen, gibt die Veröffentlichung der COM-HPC Platform Management Interface (PMI) Spezifikation bekannt. Die neue Spezifikation soll ein Rahmenwerk von Remote- und Out-of-Band-Plattformmanagement-Funktionen für COM-HPC Computer-on-Module-basierte Edge-Computing-Designs bieten und ist auf der PICMG-Website frei verfügbar. Die COM-HPC PMI-Spezifikation ist eine Ergänzung zum offenen COM-HPC-Standard und dient als Leitfaden für die Interoperabilität zwischen COM-HPC-Modulen verschiedener Hersteller und Kombinationen von Trägerkarten. Sie passt die IPMI-Spezifikationen (Intelligent Platform Management Interface) an COM-HPC-Designs an und berührt auch die Implementierung von Redfish-Funktionen. „Die dedizierte modulare Systemmanagement-Schnittstelle, die einen Remote-Management-Zugriff auf eingebettete Systeme ermöglicht – sogar Out-of-Band – ist eine weitere Branchenneuheit, die von COM-HPC eingeführt wurde“, erklärt Christian Eder von Congatec, Vorsitzender des COM-HPC-Komitees. „Dank dieser Funktion können OEMs und Anwender ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Wartbarkeit und Sicherheit (RAMS) für ihre weltweiten Einsätze von verteilten Netzwerkinfrastrukturen und Edge/Fog-Computing-Servern sowie IIoT-Gateways und -Clients gewährleisten. Für individuelle Anforderungen können diese COM-Funktionen über einen optionalen Board-Management-Controller auf der Trägerkarte erweitert werden. Damit steht OEMs ein modularer Rahmen einheitlicher Remote-Management-Funktionen zur Verfügung, der flexibel auf spezifische Anforderungen skaliert werden kann.“

Die modulare COM-HPC Platform Management Interface-Spezifikation steht auf der PICMG-Website zum Download bereit https://www.picmg.org/openstandards/com-hpc/

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