Heute sind Cartkens autonome mobile Roboter in industriellen Umgebungen im Einsatz, u.a. beim Automobilzulieferer ZF Lifetec. Dort übernehmen sie wiederkehrende Transportaufgaben zwischen Lager, Produktion und Qualitätssicherung und haben bereits tausende Kilometer in realen Produktionsumgebungen zurückgelegt. Der Nutzen zeigt sich vor allem in der Integration: Je nach Infrastruktur können die Systeme innerhalb eines Tages einsatzbereit sein. Damit verkürzt sich ein Prozess, der in klassischen Automatisierungsprojekten häufig mehrere Monate bis über ein Jahr dauert.
In der Anwendung ergeben sich zudem wirtschaftliche Effekte. Unternehmen berichten von deutlich reduzierten Transportkosten sowie spürbaren Einsparungen bei manuellen Laufwegen innerhalb der Produktion und bei wiederkehrenden logistischen Tätigkeiten. Gleichzeitig erreichen die Systeme eine hohe Prozessstabilität mit Genauigkeitswerten bis 99 Prozent und tragen dazu bei, Fehlerquellen in der internen Logistik zu reduzieren.
Robotik wird zur Softwarefrage
Cartkens AMRs stehen für die wachsende Rolle softwaregesteuerter Robotik in der industriellen Produktion und Logistik. Autonome mobile Robotik entwickelt sich damit von einzelnen Maschinen hin zu softwarebasierten Systemen, die dauerhaft in Produktions- und Logistikprozesse integriert sind. Im Mittelpunkt steht nicht mehr die reine Funktion eines Roboters, sondern seine Fähigkeit, sich in bestehende Abläufe einzufügen, auf Veränderungen im Betrieb zu reagieren und über längere Zeit stabil zu funktionieren. Die zentrale Frage verschiebt sich damit: Nicht, was ein Roboter technisch leisten kann, sondern wie zuverlässig er sich unter realen Bedingungen in industrielle Prozesse integrieren lässt, und welchen messbaren operativen Nutzen er im laufenden Betrieb tatsächlich erzeugt.


















