
70.000 Insektenlarven mit 50kg Flüssignahrung in einer Kiste – das bringt Muskelkraft an ihre Grenzen. Nicht aber einen KR Quantec PA Hygienic Oil (HO). Der Palettierroboter mit Hygiene-Ausstattung von Kuka schafft das ohne Probleme und wenn es nach ihm geht auch ohne Pause. Beim dänischen Unternehmen Enorm Biofactory, wo Insektenlarven gezüchtet und später Öl und Mehl daraus gewonnen werden, stehen sechs der Kuka-Roboter parat, sie befüllen und palettieren alle sieben Sekunden eine neue Kiste. Nur fürs Saubermachen wird pausiert.

Robotik mit Schlüsselrolle bei modernen Verpackungsanlagen
Die Anforderungen an die Lebensmittelindustrie steigen stetig: hohe Produktionsvolumen, zunehmende Variantenvielfalt, strenge Hygienevorschriften und wachsende Effizienzanforderungen. Automatisierung gilt deshalb als entscheidender Faktor, um Produktions- und Verpackungsprozesse wirtschaftlich und zuverlässig zu gestalten. Dabei spielt die Robotik schon längst eine Schlüsselrolle bei modernen Verpackungsanlagen und digitalisierten Produktionslinien.
Die Automatisierungslösungen von Kuka decken große Teile der Lebensmittelproduktion ab – vom Handling der Produkte über die Verarbeitung bis hin zu Verpackung und Palettierung. Letzteres ist ein zentraler Einsatzbereich. Hierbei stapeln leistungsstarke Industrieroboter verpackte Produkte – etwa Kartons, Getränkekisten oder Fertiggerichte – auf Paletten und bereiten sie für Lagerung und Transport vor. Die Systeme sind darauf ausgelegt, unterschiedliche Packmuster und Produktgrößen flexibel zu verarbeiten und lassen sich problemlos in bestehende Produktionslinien integrieren. So auch bei der Enorm Biofactory in Dänemark, wo die Palettierroboter das Befüllen, Entleeren und Palettieren der Kisten mit Insektenlarven übernehmen.

Integrierte Sensoren zur Qualitätskontrolle
Ebenfalls relevant sind Robotiklösungen im Bereich Packaging und End-of-Line-Automation. Hier ermöglichen flexible Robotersysteme schnelle Pick&Place-Prozesse, bei denen Lebensmittel präzise aufgenommen und in Verpackungen, Trays oder Kartons abgelegt werden. In Kombination mit integrierten Bildverarbeitungssystemen können die Anlagen Produkte erkennen, sortieren und selbst bei laufenden Förderbändern exakt positionieren.
So auch bei einem Sandwich-Hersteller in Großbritannien. Zwei KR Agilus schneiden und verpacken hier in einer automatisierten Zelle die Snacks. In die Anlage integrierte Bildsensoren kontrollieren die Qualität des Schnitts. Fällt eines der Sandwiches durch diese Qualitätsprüfung, wird es aussortiert, alle anderen laufen auf dem Fließband weiter und werden von den Robotern in Verpackungen gelegt. So schaffen die KR Agilus HM pro Minute zwischen 50 und 60 Sandwiches.
Spezielle Ausführungen für hygienisches Arbeiten
Um den hohen Hygieneanforderungen der Lebensmittelindustrie gerecht zu werden, wurden die zwei KR Agilus in der Ausführung als Hygienic Machine (HM) mit rotierenden End-of-Arm-Werkzeugen aus lebensmittelechtem Edelstahl ausgestattet. So halten sie den strengen Bestimmungen im Bereich Lebensmittel-Verpackung stand. Auch bei der Enorm Biofactory war das ein Argument für die Robotik. Die Hygienic-Oil-Roboter von Kuka erfüllen mit ihren speziellen H1-Schmierstoffen in allen Achsen die hohen hygienischen Anforderungen der Food-Industrie entlang der gesamten Prozesskette. Kommen die Schmierstoffe in Kontakt mit Lebensmitteln, ist dies für Mensch und Tier unbedenklich.
















