Umfassendes Condition Monitoring und sicherer Fernzugriff

Bidirektionale Kommunikation

Null Produktionsausfälle: Das ist das Ziel jedes Anlagenbetreibers. Denn jede Minute, die eine Maschine stillsteht, kostet Geld, bedeutet Aufwand und verschlingt wertvolle Ressourcen bei der Behebung des Problems. Beste Voraussetzung für eine reibungslose Produktion ist ein umfassendes Condition Monitoring von der Teilkomponente über einzelne Maschinen bis hin zu kompletten Anlagen. Zu diesem Zweck haben SMC und Insys Icom gemeinsam eine Verbindung der Sensor-/Aktorebene in die IoT-Welt entwickelt.
Condition Monitoring ermöglicht die transparente Betreuung und Überwachung von einzelnen Maschinen oder kompletten Produktionsanlagen von überall aus und rund um die Uhr.
Condition Monitoring ermöglicht die transparente Betreuung und Überwachung von einzelnen Maschinen oder kompletten Produktionsanlagen von überall aus und rund um die Uhr.Bild: SMC Deutschland GmbH

Um Produktionsausfälle zu vermeiden oder so kurz wie möglich zu halten, sind Kontrolle und Überwachung von Maschinen und Prozessen unerlässlich. Die notwendige Transparenz schafft hier die Zustandsüberwachung. Bei Kunden von SMC sorgt deshalb ein Insys Icom MRX-Router für die Kommunikation zwischen der Feldebene und der IoT-Plattform, die die Daten auswertet und veranschaulicht. Der Anwender erhält umfassende Informationen und wird im Bedarfsfall alarmiert. Dabei funktioniert die Verbindung bidirektional: Auch vom Cloudserver können Daten an eine Maschine oder Komponente übertragen werden.

Von störungsgesteuerter zu vorausschauender Wartung

Mit der Visualisierung von Maschinen- und Anlagendaten wissen Anwender jederzeit, was in ihrer Produktion passiert, und können sofort handeln, falls Fehler auftreten. Neben dem lesenden Zugriff kann auch steuernd eingegriffen werden, um Produktionsausfälle aufgrund von Verschleiß oder anderen Faktoren zu vermeiden. Möglich ist zudem der zeitgleiche Versand von Daten mit nur einem Klick an mehrere Maschinen, etwa für Produktupdates, oder ein Benchmarking zwischen mehreren Anlagen. Variieren beispielsweise ihre Geschwindigkeiten, deutet das eventuell auf Verschmutzungen derer Anlage hin und sie kann vorbeugend kontrolliert werden. Darüber hinaus lassen sich Wartungszyklen in der IoT-Plattform hinterlegen und damit Wartungsstrategie und Ersatzteilhaltung optimieren. Somit soll konventionelle, störungsgesteuerte Wartung vorausschauend werden, was zu einer längeren Lebensdauer von Maschinen und geringeren Stillstandzeiten führen kann.

Durchgängige Vernetzung

Condition Monitoring und Fernzugriff sollen möglichst einfach funktionieren. Mittels des MRX-Routers wird über eine Internetverbindung auf die Maschinendaten zugegriffen. Der Router baut dafür via LAN oder LTE eine Verbindung von der Maschine zu sicheren Cloudservern im Internet über VPN oder HTTPS auf. Maschinenseitig werden Kommunikationswege zu der Steuerung oder per OPC UA auch direkt zu IO-Modulen aufgebaut. Über diese Kanäle werden Datenpunkte ausgelesen und auf einer IoT-Plattform als Information zur Verfügung gestellt. Da die Verbindung bidirektional ist, können auch Daten von der Plattform zum Antrieb übertragen werden, um beispielsweise Positionen oder Geschwindigkeiten entsprechend des gerade produzierten Artikels einzustellen.

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