SPE: Netzwerkinfrastruktur für industrielle IoT

 Weidmüller entwickelt eine anwenderfreundliche Steckverbinderfamilie, die sowohl in IP20 als auch in IP67 das gleiche Steckgesicht aufweist.
Weidmüller entwickelt eine anwenderfreundliche Steckverbinderfamilie, die sowohl in IP20 als auch in IP67 das gleiche Steckgesicht aufweist.Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG

Das sich Single Pair Ethernet (SPE) zur nächsten Generation der Kommunikationsarchitektur entwickeln kann, ist fast unbenommen. Diverse Entwicklungen zeugen davon, nicht nur im Bereich Steckverbinder. Weidmüller hat diesen Trend frühzeitig erkannt und eine Steckverbinderfamilie entwickelt, die auf den Normen IEC63171-2 und IEC63171-5 basiert. Mit Industriepartnern wie Phoenix Contact, Telegärtner oder Rosenberger treibt Weidmüller die Normung dieser Steckgesichter voran. Entscheidend für die Durchsetzung der SPE-Technologie sind am Ende die Nutzerorganisationen, Gerätehersteller und Automatisierungsunternehmen, denen Weidmüller mit seinen besonderen Vorteilen beim Steckgesicht gute Argumente an die Hand gibt. Ein Vorteil von SPE ist die durchgängige IP-basierte Kommunikation mit einem einheitlichen Protokollstandard, bei dem keine Gateways für die Umsetzung auf andere Feldbusprotokolle benötigt werden. Der Anwender spart Kosten und Zeit bei der Implementierung von Sensoren bis in die oberen Leitebenen. Weidmüller setzt bei SPE auf das Steckgesicht in den Variante IEC63171-2 für die Umgebung IP20 und der Variante IEC63171-5 für die Umgebung IP67. Mit dem Fokus auf Querschnitte im Bereich AWG 26 bis AWG 22 sind anwenderfreundliche Steckverbinder entstanden, die sowohl als Patch-Kabel aber auch als frei konfektionierbare Varianten realisiert werden.

Weidmüller Interface GmbH & Co. KG

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