KI in Deutschland kommt voran

Bild: Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V / Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln e.V.

Die deutsche Wirtschaft ist der größte Treiber von künstlicher Intelligenz in Deutschland: Das ist das Ergebnis einer neuen IW-Studie, die im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) entstanden ist. Vor allem KI-nahe Patentanmeldungen sind gestiegen. Gleichzeitig setzen immer mehr Firmen KI im Unternehmensalltag ein, beschäftigen sich mit dem Thema in ihren Geschäftsberichten und suchen verstärkt Fachkräfte, die sich damit auskennen.

Für die Studie haben die IW-Forscher einen Index gebildet, der untersucht, wie stark sich KI weiterentwickelt. Der Index erreicht aktuell 123 Punkte, 16 mehr als im Vorjahr. „Die Ergebnisse machen einerseits Mut, weil KI in der unternehmerischen Praxis angekommen ist“, sagt Studienautor Henry Goecke. „Gleichzeitig zeigen sie uns, dass es noch viele Hürden und Hemmnisse gibt, die abgebaut werden müssen.“ So wurden weniger wissenschaftliche Publikationen zu KI veröffentlicht. Zudem wurde KI seltener als zuvor im Bundestag thematisiert. Damit die Technologie in Deutschland noch besser Fuß fasst, braucht es verbindliche Verhaltensregeln wie einen Code of Conduct, sagt Studienautorin Vera Demary.

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com
Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com
Konkrete Vorteile durch TSN für die Industrie

Konkrete Vorteile durch TSN für die Industrie

Das Potenzial von transformativen Digitaltechnologien gemäß Industrie 4.0 ist in der Industrie unumstritten. Allerdings ist das damit verbundene große Datenaufkommen ein zweischneidiges Schwert: Einerseits bergen diese Datenmengen ein Potenzial, das in Form wertvoller Informationen zur Prozessoptimierung verwendet werden kann. Andererseits drohen diese Datenmengen, sofern sie nicht gut gehandhabt werden, zu einer Datenflut anzuwachsen, die Unternehmen überfordert und somit mehr Probleme schafft, als sie löst.

Bild: RT-Labs AB
Bild: RT-Labs AB
Unified Fieldbus per Software

Unified Fieldbus per Software

RT-Labs kündigt die Markteinführung von U-Phy an, einer softwarebasierten Lösung, mit der Entwickler von Industriekomponenten auf Open-Hardware-Designs zwei der meistgenutzten industriellen Kommunikationsprotokolle implementieren können: Profinet und Ethercat.