Über IO-Link werden dabei nicht nur Prozesssignale übertragen, sondern auch Parametrierungs- und Diagnoseinformationen. So können Leuchten z.B. Betriebszustände, Temperaturen oder Laufzeiten visualisieren. Anwender profitieren zudem von voreingestellten Betriebsarten wie Füllstandsanzeige, Countdown, Segmentanzeige oder Markierlicht. „Das vereinfacht die Inbetriebnahme erheblich, da keine Programmierkenntnisse erforderlich sind“, so Gustmann. Ergänzend stehen weitere Signalisierungslösungen wie die Multi-Segment-RGB-Leuchte sowie 3-Segment- und 1-Segment-RGB-Signalleuchten zur Verfügung, die sich ebenfalls per IO-Link in die Steuerung integrieren lassen. Farben und Lichtfunktionen wie Blinken oder Blitzen sind für jedes Segment individuell parametrierbar. Für Anwendungen mit zusätzlichem akustischem Bedarf ist die 3-Segment-RGB-Signalleuchte zudem mit integriertem Summer erhältlich.

Unterschiedliche Betriebsarten

Die verschiedenen Betriebsarten eröffnen ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten. Schlecht einsehbare Füllstände von Tanks oder Behältern lassen sich z.B. über die Betriebsart ‚Füllstandsanzeige‘ eindeutig visualisieren. Ebenso darstellbar ist, wie hoch die aktuelle Ausbringungsmenge einer Anlage ist. Die Betriebsart ‚Countdown‘ informiert Bediener darüber, wann ein Werkstück entnommen oder Material nachgelegt werden muss – zeitkritische Eingriffe werden so frühzeitig und zuverlässig angezeigt. Mit der ‚Segmentanzeige‘ lassen sich LED-Streifen wie eine klassische Maschinenampel konfigurieren. Farbzuweisungen können flexibel angepasst oder auf mehrere Segmente erweitert werden. Auch die Kombination mit Schalt- oder Bedienelementen ist möglich: Tritt an einem Arbeitsplatz ein Problem auf, betätigt der Mitarbeiter einen Schalter, woraufhin das entsprechende Segment unmittelbar auf Rot wechselt. Der Leitstand erkennt so auf einen Blick, an welchem Arbeitsplatz Unterstützung erforderlich ist. Beim ‚Markierlicht‘ leuchtet der LED-Streifen dauerhaft in einer definierten Farbe und signalisiert damit einen bestimmten Prozess- oder Anlagenzustand. So kann z.B. Blau für eine laufende Wartung stehen. Kommt es währenddessen zu einer Störung, wechselt die Anzeige automatisch auf Rot. Zudem lassen sich mehrere Betriebsarten miteinander kombinieren. Anwender erhalten damit ein hohes Maß an Flexibilität, um Signalisierungsaufgaben passgenau und übersichtlich umzusetzen.

Vorteile für den Anwender

Mit der Erweiterung seines Portfolios bietet Item modulare Signalisierungslösungen, mit denen sich Maschinen- und Prozesszustände effizient visualisieren lassen. Die Leuchten lassen sich direkt in Item-Konstruktionen integrieren, sind schnell montiert und unmittelbar einsatzbereit. Schutzarten von IP20 bis IP67 ermöglichen den Einsatz in verschiedenen Umgebungen. Über IO-Link lässt sich die Signaltechnik einfach in bestehende Steuerungskonzepte einbinden. Frei parametrierbare Farben und Lichtfunktionen schaffen dabei die nötige Flexibilität, um Transparenz und Prozesssicherheit in Produktion und Logistik gezielt zu erhöhen.

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