Seit der Inbetriebnahme arbeitet das System im 24-Stunden-Betrieb. Die Transportprozesse verlaufen stabiler, die Durchlaufzeiten haben sich verkürzt und die Produktionsversorgung ist zuverlässig abgesichert. Das Projekt fand innerhalb der Bertelsmann-Gruppe große Anerkennung. Auch im Team wurde die Automatisierung positiv aufgenommen – sogar von den ehemaligen Staplerfahrern, deren Namen heute die Fahrzeuge tragen: Axel, BeLo und Diethelm. „Das Gerücht, dass Automatisierung zwangsläufig zu Stellenabbau führt, hat sich bei uns nicht bestätigt“, betont Stumpf.

Fazit

Das Beispiel GGP Media zeigt, was fahrerlose Transportsysteme selbst in bestehenden Produktionsumgebungen mit beengten Platzverhältnissen und komplexen Abläufen zu stabilen und effizienten Prozessen beitragen können. Eine sorgfältige Planung, simulationsgestützte Auslegung und eine integrierte Lösung aus einer Hand bilden dabei die Grundlage für nachhaltige Verbesserung im Materialfluss.

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