Der Beitrag zeigt, wie sich kostengünstige fahrerlose Transportsysteme (FTS) trotz begrenzter Budgets effizient, zuverlässig und sicher in bestehende Logistikumgebungen integrieren lassen. Phoenix Contact setzt dafür auf das offene Ökosystem PLCnext Technology sowie die Bibliotheken PathCon und AGV, die einen modularen, schrittweise erweiterbaren Baukastenansatz ermöglichen.
Kerntechnologie ist Virtual Line Following (VLF): Statt physischer Markierungen (z. B. Magnetstreifen) folgen FTS digital definierten virtuellen Linien. Das reduziert Eingriffe in die Infrastruktur und liefert präzise Navigation – im Unterschied zur freien Navigation, die mehr Rechenleistung erfordert und durch unvorhersehbare Routen zusätzliche Risiken birgt.
Zur Umsetzung wird zunächst ein Streckennetz per CAD geplant und als CSV exportiert (inkl. Knoten/Kanten), wobei Fahrzeugparameter und Grenzen (Abmessungen, Kinematik, Lenkwinkel, Geschwindigkeiten) berücksichtigt werden. PathCon übernimmt dann u. a. das Einlesen des Netzes, Sensorfusion (Lokalisierung/Odometrie), Bahnregelung und die Ausgabe von Sollgeschwindigkeiten. Die AGV-Bibliothek ergänzt dies mit unabhängigen Modulen (z. B. WLAN-Kommunikation, Positionsdaten, Antriebssteuerung) und Hilfsmodulen wie Alarmmanagement, was Entwicklung und Wartung beschleunigt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sicherheit nach EN ISO 3691-4 (z. B. Kollisionsvermeidung, sichere Geschwindigkeitsüberwachung), die sich über PLCnext Engineer integriert projektieren lässt. Die offene, feldbusflexible und skalierbare Plattform PLCnext Control erleichtert zudem die Einbindung in bestehende Infrastrukturen und die Erweiterung mit sicheren/nicht-sicheren I/O.
Fazit: Der Ansatz bietet flexible, skalierbare FTS-Integration mit präziser Navigation, geringeren Infrastrukturmaßnahmen und integrierbarer Safety, um Materialflüsse kosteneffizient und zukunftssicher zu automatisieren.
* Diese Inhalte wurden mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und können Fehler enthalten.
PLCnext Engineer kombiniert die Programmierung, Konfiguration und Visualisierung in einer benutzerfreundlichen Oberfläche. Das erhöht die Effizienz bei der Entwicklung und Inbetriebnahme von FTS erheblich. Durch die Einbindung sicherer Applikationen innerhalb eines Projekts wird nicht nur der Pflegeaufwand reduziert. Darüber hinaus vereinfacht sich die Systemarchitektur im Vergleich zu konventionellen Sicherheitslösungen eines FTS deutlich. Diese nahtlose Integration wird durch das umfassende Ecosystem PLCnext Technology unterstützt, das ein flexibles und offenes Umfeld für die Weiterentwicklung moderner Automatisierungslösungen zur Verfügung stellt.
Die offene Steuerungsplattform PLCnext Control bietet bei der Nutzung in FTS entscheidende Vorteile. Die Unterstützung unterschiedlicher Feldbusprotokolle ermöglicht zum einen die Einbindung in zahlreiche bestehende Infrastrukturen, zum anderen die Kommunikation mit verschiedenen Sensoren und Aktoren innerhalb eines Fahrzeugs. Aufgrund der Skalierbarkeit und Erweiterbarkeit werden unterschiedliche Anforderungen durch ein breites Portfolio an Performance-Klassen der Steuerung in Kombination mit sicheren und nicht-sicheren I/O-Modulen erfüllt.
Fazit
Die Integration von kosteneffizienten fahrerlosen Transportsystemen in Logistikumgebungen erfordert innovative Lösungen, um zu mehr Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Anpassungsfähigkeit beizutragen. Mit Technologien wie der virtuellen Linienverfolgung mit PathCon, der AGV-Bibliothek und PLCnext Technology stellt Phoenix Contact modulare und flexible Ansätze zur Verfügung, die vorhandene Prozesse verbessern sowie die Einhaltung von Sicherheitsstandards erlauben. Diese Lösungen fördern eine präzise Navigation bei geringen Rechenkapazitäten, senken infrastrukturelle Eingriffe und bieten eine nachhaltige, skalierbare Grundlage für die Automatisierung moderner Logistikprozesse.
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