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Handheld zur Inbetriebnahme und Instandhaltung von IO-Link-Geräten
Mobiler IO-Link-Tester

Okt 9, 2020 | Allgemein

Mit dem handlichen IOL-Portable von Di-Soric können Anwender ihre IO-Link-Geräte demonstrieren, testen und konfigurieren. Das erweist sich dort von Vorteil, wo Maschinenhersteller ihre Sensorik bereits vor der eigentlichen Anlageninbetriebnahme startklar machen oder Servicemitarbeiter direkt an der Maschine eine Parameteränderung vornehmen wollen
Der IOL-Portable lädt IODD-Treiberdateien automatisch und stellt den Sensortyp mit den wichtigsten Prozess- und Identifikationsdaten grafisch dar. Unabhängig vom Hersteller lassen sich so die Funktionsweise testen, Prozess- und Diagnosewerte visualisieren
Der IOL-Portable lädt IODD-Treiberdateien automatisch und stellt den Sensortyp mit den wichtigsten Prozess- und Identifikationsdaten grafisch dar. Unabhängig vom Hersteller lassen sich so die Funktionsweise testen, Prozess- und Diagnosewerte visualisierenBild: Di-Soric GmbH & Co. KG

Mit dem mobilen All-in-One Handheld sind die Anwender bereits vor der finalen Inbetriebnahme in der Lage, bei IO-Link-Sensoren unabhängig vom Hersteller die Funktionsweise zu testen, Prozess- und Diagnosewerte zu visualisieren oder die erforderlichen Konfigurationseinstellungen vorzunehmen. Das mobile und rund 600g schwere Handheld vereint Touchscreen, Steckverbinder, WLAN-Schnittstelle und Akku in einem kompakten Gerät. Vorkenntnisse, eine separate Steuerung oder der Einsatz zusätzlicher Kabel oder Hardware ist nicht erforderlich. Das Gerät eignet sich für Devices bis max. 80mA mit IO-Link-Spezifikation V1.1. Der Handheld unterstützt die IO-Link-Benutzerrollen Observer, Maintenance und Specialist. Vordefinierbare Favoriten erlauben einen schnellen Zugriff auf spezifische IO-Link-Parameter.

Keine Treibersuche im Internet

Mit dem IOL-Portable hat das Bedien- und Servicepersonal jederzeit Zugriff auf die vom Sensorhersteller zur Verfügung gestellten Daten und Informationen. Anwender können innerhalb weniger Minuten Einstellungen vornehmen und Parameterwerte ändern. Dazu wird der jeweilige Sensor entweder direkt auf die M8- oder M12-Geräteschnittstelle gesteckt oder mit dem zum jeweiligen Sensor führenden Kabel verbunden. Das 220x90x62mm große Gerät erkennt das angeschlossene Gerät automatisch. Sind Typ und Hersteller noch nicht bekannt, lädt das Handheld die erforderlichen IODD-Treiberdateien automatisch über eine aktivierte WLAN-Verbindung (alternativ auch SD-Karte), d.h. eine zeitraubende Treibersuche im Internet entfällt. Die selbsterklärende App stellt den Sensortyp innerhalb weniger Sekunden inkl. der wichtigsten Prozess- und Identifikationsdaten, auf dem 5,5″ großen Display dar.

Vorkonfigurierte Formatierungssets

 Das mobile und rund 600g schwere Handheld vereint Touchscreen, Steckverbinder, WLAN-Schnittstelle und Akku in einem kompakten Gerät.
Das mobile und rund 600g schwere Handheld vereint Touchscreen, Steckverbinder, WLAN-Schnittstelle und Akku in einem kompakten Gerät. Bild: Di-Soric GmbH & Co. KG

Wechselt der Nutzer in die Konfigurationsebene, werden ihm die veränderbaren Parameterdaten unmittelbar angezeigt. Er kann nun die für die Applikation erforderlichen Schwellenwerte, Zeitfunktionen usw. eingeben sowie weitere spezifische Sensoreinstellungen vornehmen. Per Knopfdruck sind die gewählten Einstellungen im Sensor gespeichert, der dann funktionsfertig zur Verfügung steht. Gleichzeitig lassen sich die für diesen Sensortyp gesetzten Settings im Gerät speichern. Steckt der Nutzer später erneut einen Sensor dieses Typs, identifiziert IOL-Portable ihn als ´bekannt´ und überträgt die bereits hinterlegte Konfiguration automatisch auf den Sensor. Systematisch angelegt, kann ein Anwender somit schnell auf eine Bibliothek mit den für ihn wichtigsten Anwendungen vorkonfigurierter Formatierungssets zurückgreifen. Wo Anlagen mit ihrer kompletten Infrastruktur, Steuerung und Spannungsversorgung erst spät zur Verfügung stehen, verkürzt das Vorab-Konfigurieren und Testen der Sensorik die finale Inbetriebnahme. „Die Handhabung des Gerätes sowie der App ist denkbar einfach. Wer ein Smartphone bedienen kann, kommt auch mit dem IOL-Portable klar“, betont Jürgen-Ralf Weber, Produktmanager bei Di-Soric.

Wartung und Instandhaltung

 Ohne Probleme kann mit dem IOL-Portable bei der IO-Link-Signalleuchte SBP-RGB die Farbe von gelb nach grün verändert und die Leuchtintensität erhöht werden.
Ohne Probleme kann mit dem IOL-Portable bei der IO-Link-Signalleuchte SBP-RGB die Farbe von gelb nach grün verändert und die Leuchtintensität erhöht werden.Bild: Di-Soric GmbH & Co. KG

Vergleichbares gilt für die Wartung und Instandhaltung: Ohne dabei auf die Maschinensteuerung oder auf einen Master zugreifen und die Anlage für längere Zeit außer Betrieb setzen zu müssen, lassen sich mit dem IOL-Portable IO-Link-Sensoren und IO-Link-Signalleuchten mit geringem Stromverbrauch on-the-fly auch ohne existierende IO-Link-Maschinenperipherie konfigurieren. Soll bei einer Leuchte z.B. die Farbe von grün nach gelb geändert oder die Leuchtintensität erhöht werden, gelingt das mit dem Handheld auf einfachste Weise: Das zur Leuchte führende Kabel wird an das Handheld gesteckt. Ist das Gerät bereits bekannt, erscheint es sofort mit seinen aktuellen Einstellungen auf dem Display. Mit einem Klick auf die gewünschte Farbe, dem Verschieben des Reglers in Richtung höherer Leuchtintensität und einem finalen OK steht die Signalleuchte nach dem Umstecken des Kabels dem Prozess wieder in vollem Umfang zur Verfügung. „Üblicherweise wird diese Aufgabe heute per Laptop, iPad, IO-Link-Master und den erforderlichen Kabeln und Adaptern erledigt. Das ist manchmal kompliziert und dauert in jedem Fall deutlich länger. Das IOL-Portable benötigt neben dem Sensor keine zusätzliche Hardware, Parametersätze lassen sich damit auf einfachste Art und Weise anpassen und auf Sensoren speichern“, ergänzt Jürgen-Ralf Weber.

Autor:
Firma: Di-Soric GmbH & Co. KG
www.di-soric.com

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