T-Systems und Siemens starten IIoT-Partnerschaft

T-Systems und Siemens haben heute auf der Digital X 2019 in Köln eine neue Partnerschaft für das industrielle Internet der Dinge (IIoT) bekanntgegeben. Die beiden Unternehmen werden zusammenarbeiten, um Industriekunden Komplettlösungen in den Bereichen operative Technologien, IT und Telekommunikation anzubieten – auf Grundlage des offenen Cloud-basierten IoT-Betriebssystems MindSphere von Siemens. Die gemeinsamen Digitalisierungslösungen zielen auf ein großes Spektrum von Geschäftsanwendungen: Enterprise Resource Planning, Customer Relationship Management, Supply Chain Management und Manufacturing Engineering Systems. Die Basis dafür ist die Kopplung von Telekommunikation mit der Betriebstechnik (Operational Technology/OT). Moderne Telekommunikation sorgt für Datentransport, Analysen und Interaktion in Echtzeit. Mit der Verbindung zu den operativen Technologien werden z.B. Antriebstechnik, Produktionsabläufe oder Betriebsprozesse optimiert. „Zusammen werden wir die Digitalisierung der deutschen Industrie vorantreiben und gestalten. Die neuen Lösungen mit Technologien wie 5G, Cloud und Edge Computing werden den industriellen Betrieb und die Prozesse verbessern“, sagte T-Systems-Chef Adel Al-Saleh. „Im Rahmen unserer Partnerschaft unterstützen wir deutsche Unternehmen dabei, die digitale Transformation der Industrie voranzutreiben und den Einsatz von IIoT-Lösungen zu beschleunigen“, sagte Jan Mrosik, COO von Siemens Digital Industries.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com
Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com
Konkrete Vorteile durch TSN für die Industrie

Konkrete Vorteile durch TSN für die Industrie

Das Potenzial von transformativen Digitaltechnologien gemäß Industrie 4.0 ist in der Industrie unumstritten. Allerdings ist das damit verbundene große Datenaufkommen ein zweischneidiges Schwert: Einerseits bergen diese Datenmengen ein Potenzial, das in Form wertvoller Informationen zur Prozessoptimierung verwendet werden kann. Andererseits drohen diese Datenmengen, sofern sie nicht gut gehandhabt werden, zu einer Datenflut anzuwachsen, die Unternehmen überfordert und somit mehr Probleme schafft, als sie löst.

Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH
Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH
„Gleiche Stellfläche – Leistung verdoppelt“

„Gleiche Stellfläche – Leistung verdoppelt“

Die Digitalisierung schreitet auch bei Maschinen und Anlagen für den Medizin- und Pharmabereich rasch voran. Viele Anbieter in dieser Branche suchen nach Möglichkeiten, arbeitsintensive Prozesse produktiver und flexibler zu gestalten, ohne zusätzliche Stellfläche schaffen
zu müssen. Wie sich solche Herausforderung meistern lassen, erklärt Lazaros Patsakas, Experte für Medical
Device Assembly (MDA) und adaptive Fertigung bei B&R.