Der Krieg in der Ukraine und seine wirtschaftlichen Folgen setzen dem deutschen Maschinenbau zu. Über die Hälfte der Entscheider blickt pessimistisch auf die Weltwirtschaft in den nächsten zwölf Monaten. Nur noch einer von zehn Maschinenbauern glaubt an eine positive Entwicklung. Die Ursachen liegen in den gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten sowie den stockenden Lieferketten. Das geht aus dem aktuellen Maschinenbau-Barometer von PWC hervor. Die Hälfte der Befragten erwartet eine Negativentwicklung für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland. Noch zu Jahresbeginn hatte ihr Anteil bei nur 16% gelegen. Die durchschnittliche Umsatzerwartung für die Gesamtbranche in den nächsten zwölf Monaten liegt derzeit bei -0,2%. Gegenüber dem Vorquartal hat sich die Prognose zwar leicht erholt, liegt aber immer noch im negativen Bereich. Jeder dritte Entscheider erwartet auch für das eigene Unternehmen ein Minus. Für neun von zehn der Befragten hindert der steigende Kostendruck die Chancen auf Wachstum, dicht gefolgt vom Fachkräftemangel und der politischen Situation im Ausland.
Thematik: Allgemein
Ausgabe: SPS-MAGAZIN 12 (SPS-Messe) 2022
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