20 Jahre GenIcam Standard wurde am International Machine Vision Standards Stand gefeiert.
20 Jahre GenIcam Standard wurde am International Machine Vision Standards Stand gefeiert. – Bild: TeDo Verlag GmbH

Lösungen

Zebra (www.zebra.com) präsentiert den Smart Vision Sensor NS42 mit Deep-Learn-ing-Funktionen für Klassifizierung und Segmentierung. Diese ergänzen die bereits verfügbaren Funktionen zur Anomalieerkennung und OCR. Der Sensor verfügt über eine NPU und Heatmaps zeigen, wo sich eine Anomalie befindet. ++ SinceVision (www.sincevision.com) stellte die Ultra-Highspeed-Kamera der SH8-Serie vor. Diese hat einen 20m-BSI-Sensor und eine Aufnahmerate bis zu 1,1Mio.fps, bzw. 30.000fps bei 1.280×1.024, ein Spektralbereich von 250 bis 1.050nm und bis zu 15,36TB Hot-Swap-fähiger, nichtflüchtiger Speicher. Zudem wurde der erste 3D-Laserprofiler der Serie SRI6000 (Embedded Vision) vorgestellt. Das Modell SRI6480 hat einen integrierten 8-Kern-CPU sowie eine dedizierte NPU. ++ Image Access (www.imageaccess.de hat den WideScan Tube vorgestellt, eine voll integrierte Lösung für die 100 Prozent Inline-Oberflächeninspektion. Scanner, Beleuchtung, Konfiguration und optionale KI-Analysesoftware stammen aus einer Hand und sind auf eine einfache Integration in bestehende Produktionslinien ausgelegt. Das System ist in Ausführungen mit kurzem oder langem Fokus sowie mit Scanbreiten von 24 bis 120″ erhältlich. ++ Supar von CDMtech (www.cdmtech.de) ist eine Augmented-Reality-Lösung für die visuelle Qualitätsprüfung in der Fertigung. Durch die Überlagerung von 3D-CAD-Daten auf reale Bauteile unterstützt sie Bediener bei der Erkennung von Montageabweichungen, fehlenden Teilen, Positionierungsfehlern und anderen Qualitätsproblemen. Supar kombiniert Composer, die mobile AR-App, mit KI-gestützter Inspektion.

Fazit

Die Vision 2026 war geprägt von einer positiven Stimmung. Der Anstieg der Besucher- und Ausstellerzahlen sowie die positiven Wachstumsprognosen des VDMA unterstützen diesen Eindruck. Allerdings ist ein Wachstum der Branche vorwiegend außerhalb Deutschlands zu erwarten. An Technologietrends waren bei den Highspeed-Interfaces zuerst die 200GigE Kameras sowie die CXP-over-Fiber Kamerasysteme zu nennen. Allerdings steigt auch USB wieder ins Rennen ein und MIPI gewinnt auch außerhalb von Embedded-Vision-Anwendungen an Bedeutung. KI-Agenten halten Einzug in die Bildverarbeitung. Erste Demos, z.B. bei Basler und MVTec, zeigten die neuen Möglichkeiten damit auf. Zudem war auch die Anzahl der 3D-Neuheiten auffällig hoch, was mit dem Gewinn des Vision Awards an die 3D-Kamera von PhotonicSens unterstrichen wurde. Die Vision hat erneut bewiesen, dass sie den Titel ‚Weltleitmesse für Bildverarbeitung‘ zu Recht trägt. Die nächste Veranstaltung findet vom 24. bis 26. Oktober 2028 in Stuttgart statt.

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